Laden in der Öffentlichkeit

Wir zeigen Ihnen, was Sie beim Laden eines E-Autos in der Öffentlichkeiten beachten sollten.

Das eigene Ladekabel - Pflicht oder Option?

Nicht alle Ladestationen in der Öffentlichkeit verfügen über ein Ladekabel, deswegen sollten Sie ein eigenes mitführen. Dieses verstauen Sie am besten im Kofferraum. Alle Ladesäulen in Deutschland ermöglichen das Laden mit einem Typ-2 Ladestecker. Das ist gesetzlich seit 2016 in der „Ladesäulenverordnung“ festgeschrieben. Zusätzliche Anschlüsse sind beispielsweise für Schnelllader nötig. Diese Ladestationen sind allerdings mit passenden Ladekabeln ausgestattet.

Lademaps

Die Ladeinfrastruktur in der Öffentlichkeit wird stetig erweitert. Trotz dessen sollten Sie wissen, wo Sie Ihr E-Auto aufladen können, falls sich der Akku unterwegs dem Ende zuneigt. Um die Suche nach einer passenden Ladesäule zu vereinfachen, gibt es sogenannte Lademaps auf der alle öffentlichen Ladepunkte angezeigt werden. Dort haben Sie die Möglichkeit direkt zu überprüfen, ob diese verfügbar und als Schnelllader vorhanden sind.

Ladekarten und Apps

Damit die öffentlichen Ladesäulen genutzt werden können, wird eine Ladekarte oder die Lade-App des jeweiligen Betreibers benötigt. In Deutschland gibt es mittlerweile über 300 unterschiedliche Ladekarten. Deswegen ist es wichtig, dass Sie sich im Voraus über die Region und die zugehörigen Anbieter informieren, um sich bei den passenden zu registrieren.

 

Alternativ lässt sich auch ein Roaming-Anbieter nutzen. Dieser ermöglicht das Laden an sämtlichen Ladesäulen durch Kooperationen von unterschiedlichen Betreibern. Mit so einem Anbieter können Sie auch in anderen Städten Ihr E-Auto aufladen und man ist nicht an einen einzelnen Betreiber gebunden. Der Ladepreis setzt sich dann aus dem Tarif des jeweiligen Betreibers und den Roaminggebühren zusammen.

Ablauf eines Ladevorgangs

Wie lange der Ladevorgang dauert, hängt von dem jeweiligen E-Auto ab und ob ein Schnelllader an der Ladesäule vorhanden ist. Im Fall des Kleinwagens Renault Zoe Z.E. 50 ist dieser in etwas mehr als einer Stunde an einer Gleichstrom-Ladestation mit 50 kW zu 80 % aufgeladen. Dabei kann man während der Dauer des Ladevorgangs kostenlos parken, dies hängt jedoch von den individuellen Regelungen der Kommunen ab.

 

Während eines Ladevorgangs besteht nicht die Gefahr, dass jemand das Ladekabel rausziehen kann, da es  automatisch abgeriegelt wird. In dieser Zeit haben Sie zum Beispiel die Möglichkeit in Ruhe allen Aktivitäten in der Stadt nachzugehen. Ist der Ladevorgang beendet, erfolgt die Berechnung des Ladepreises. Dieser kann entweder durch die bezogenen Lademenge (kWh) durch die Anschlussdauer oder durch einen Festpreis innerhalb eines Abos erfolgen.

Ladedauer eines Renault Zoe Z.E. 50

Für eine Reichweite mit der Z.E. 50 Batterie (52 kWh) von bis zu 395 km mit dem Elektromotor R110 und bis zu 386 km mit dem Elektromotor R135 gemäß WLTP (Worldwide harmonised Light vehicles Test Procedure).

Ladezustand: 80 %Ladezustand: 100 %

Ladestation 50 kW DC

1 h 5Min

1h 29Min

Ladestation 22 kW AC

2h 15Min

2h 54Min

Ladestation 11 kW AC

4h 30Min

5h 48Min

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